May the 4th: Unsere liebsten Star Wars-Spiele

Auch wir bei Screaming Pixel feiern den Star Wars Day. Zu diesem Anlass lassen wir unsere liebsten Star Wars-Spiele Revue passieren. Begleitet uns auf dieser Reise in eine weit, weit entfernte Galaxis und May the 4th be with you. Von Louis Oelmann.

Ich habe schon immer gerne mit LEGO-Steinen gespielt. Als dann das Faible für Videospiele dazukam, war es wohl nur eine Frage der Zeit, bis eines der LEGO-Spiele mich in seinen Bann zieht. Wie es der Zufall so wollte, war das dann LEGO Star Wars. Da ich sowohl den ersten als auch den zweiten Teil bis zur Erschöpfung gespielt habe, fasse ich sie einfach mal in der Complete Saga zusammen.

Unvergessen bleiben die knuffigen Cutscenes mit dem stummmen LEGO-Humor oder das Podrennen als Anakin, das im Multiplayermodus fast unschaffbar war, weil immer wieder einer gegen die Wand gefahren ist. Auch der schrille Todesschrei von R2-D2 hat sich auf ewig in mein Gehirn gebrannt.

LEGO Star Wars war für mich ein Spiel, das ich immer wieder gerne alleine, mit Freunden oder mit Geschwistern in Angriff genommen habe. Und tatsächlich war es auch eines der ersten Spiele die ich zu 100% geschafft habe. Naja, ein bisschen googeln habe ich doch müssen, um auch das letzte Minikit zu finden.

Darth Vaders Force Choke gibt’s auch im LEGO-Stil.

The Force Unleashed. Nicht aber für die starke Einstiegssequenz, in der man als Darth Vader die Rebellion auf Kashyyyk niederschlägt oder die großartige Cutscene, in der unser Protagonist mir nichts, dir nichts einen verdammten Sternenzerstörer zum Absturz bringt.

Das wahre Highlight von The Force Unleashed war für mich die Geschichte als gesamtes und der erfrischend graue Zugang auf das Star Wars-Universum, den die Filme (alt und neu) bis zu dem Zeitpunkt gerne ignoriert haben. Ein Sith, der die dunkle Seite der Macht hinter sich lässt, um mit dem Licht auf seiner Seite und Blitzen in seinen Händen Rache an seinen Meistern zu üben.

Ein wunderbar revanitischer Blickwinkel, ohne aber die langweilige “Steuerung” eines Knights of the Old Republic und gespickt mit Action und coolen Sprüchen. Außerdem: Auf der Wii war es ein Highlight, wenn man die feindlichen Truppen einfach mit dem Nunchuk pflücken und von Klippen schmeißen konnte.

Fresst meine Blitze. Muhaha!


Meine schönsten Erinnerungen an das Star Wars-Franchise kommen ausgerechnet von einer Konsole, die ich selbst nie besessen habe. Shadows of the Empire auf dem N64 hat meine Kumpels und mich trotzdem einige Stunden an den Bildschirm gefesselt. Schon das erste Level, die legendäre Schlacht um Hoth, hat uns zu Höchstleistungen angespornt. Wer konnte die AT-STs am schnellsten abballern? Wer würde den Stolperstrick am gefinkeltsten um die AT-ATs wickeln?

Die meisten unserer Lieblingsspiele zu der Zeit drehten sich um “erdnahe” Action. Mit einem Gleiter zwischen den Kampfmaschinen des Imperiums herumzudüsen, war deshalb eine mehr als willkommene Abwechslung. Das ausgezeichnete Videospieljahr 1997 ließ gepaart mit unserem Fokus auf Konsolenspiele die folgende PC-Version von Shadows of the Empire leider gänzlich an uns vorbeiziehen.

AT-ST, AT-AT, AT-Spaßgarantie.

Was hatte ich früher Spaß mit Star Wars-Spiele. Als Fan der ersten Stunde habe ich jede Versoftung meines Lieblingsuniversums förmlich verschlungen. Mich da für einen Favoriten zu entscheiden, ist eine knifflige Aufgabe.

Natürlich könnte ich es mir leicht machen und auf Knights of the Old Republic zeigen. Aber da der einfache Weg bekanntlich zur Dunklen Seite führt, entscheide ich mich stattdessen für Star Wars: Rebellion. Zugegeben, das Taktikspiel musste zurecht einiges an Kritik einstecken – vor allem wegen des trägen Spielablaufs. Rebellion entfaltet aber vor allem im lokalen Netzwerk eine unglaubliche Spieltiefe, die das Star Wars-Universum hervorragend widerspiegelt. Während man auf imperialer Seite besser ausgerüstet startet und gegen Ende ganze Planeten mit dem Todesstern einäschern kann (sehr zum Unmut der galaktischen Bevölkerung), hat man auf Seiten der Allianz einen entscheidenden taktischen Vorteil aufgrund ihres mobilen Hauptquartiers und der charismatischen Helden-Charaktere.

Im Lauf des Spiels gibt es zahlreiche strategische Entscheidungen zu treffen: Baut man seine Präsenz auf einem Planeten weiter aus oder versucht man, möglichst viele Planeten in kurzer Zeit unter seine Kontrolle zu bringen? Wagt man eine offene Raumschlacht oder entsendet man Saboteure, um die Infrastruktur des Feindes zu schwächen?

Übrigens: Wer für Star Wars: Rebellion keine nostalgischen Gefühle übrig hat, sollte eher zum inoffiziellen Nachfolger Empire at War greifen.

In einer weit, weit entfernten Galaxis… gibt es auch Strategiespiele.


Bebilderung © LucasArts

Autor/Autorin

Louis Oelmann

Wenn es irgendwo etwas zu looten gibt, kann Louis nicht weit sein. Dementsprechend verbringt er auch viel Zeit in Spielen wie Borderlands oder Skyrim. Wenn Skags und Drachen ausgerottet sind, schreibt er Artikel und steht auch immer wieder gerne vor und hinter der Kamera.

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